Das Versagen von Bahn und Politik:

 
 
Die Bahn behauptet immer noch, der Ausbau der Main-Weser-Bahn diene ausschließlich der S6.
Dokumente der Bahn belegen allerdings, der Ausbau würde eine Entlastung für das Rheintal sein. Die Kapazitäten für den Güterverkehr würden sich von 23 auf mindestens 91 Züge / Tag erhöhen. Das Umweltbundesamt errechnete sogar eine mögliche Kapazität bis zu 220 Güterzügen am Tag.
 
Peter Bleser, parlamentarischer Staatssekretär der CDU, bestätigt den Ausbau der Entlastungsstrecke von Siegburg über Friedberg nach Frankfurt gegenüber der BI Rheintal.
 
Der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarik Al Wazir will das erst mal sehen, was hier an Güterzügen dann tatsächlich läuft. Weiß er das wirklich nicht oder hält ihn die DB unwissend? Die Bürger sollten jedenfalls keine Versuchskaninchen sein.
 
Klaus Oesterling, Verkehrsdezernent in Frankfurt, bagatellisiert 100 Güterzüge am Tag. Warum toleriert ein Verkehrsdezernent solch hohe Güterzugszahlen mitten durch seine Stadt, wo es sich doch fast ausschließlich um internationalen Durchgangsverkehr handeln wird, der für die Stadt keinerlei Nutzen hat? Ganz im Gegenteil werden mit den Güterzügen erhebliche Lärm- und Erschütterungsbelastungen einhergehen und die Gefahr durch Gefahrgutunfälle steigen.
 
Wir meinen: Güterzugstrecken dürfen nicht mitten durch dicht besiedelte Gebiete führen. Niemand würde eine Autobahn mitten durch einen Großstadt bauen, nur weil da schon eine Straße liegt. Güterzustrecken sollten umweltverträglich möglichst entlang von Autobahnen geührt werden. 
 


Was ist dran an den Ausbaumeldungen?

Besteht nun Baurecht für die Bahn?

Wie ist der neue Nutzen-Kosten-Index zu bewerten?

Lesen Sie hier ...


 

Grundstücksankäufe entlang der Bahn

Achtung Bahn-Anlieger!

Enteignungen / Grundstückskäufe entlang der Bahnstrecke

mit anwaltlichem Schreiben werden durch die Bahn Angebote zum Grundstückskauf abgegeben und dabei suggeriert, bei nicht-Annahme des Angebotes würde ansonsten zügig enteignet.

WICHTIG:

1.) Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen! Sie können nicht "einfach so" enteignet werden! Ihr Grundstück gehört Ihnen - auch wenn es die Bahn gerne anders hätte!

2.) Es gibt nach wie vor keinen rechtskräftigen Planfeststellungsbeschluss - also keine Baugenehmigung. An der rechtlichen Situation hat sich nichts verändert!

Für den nächsten Schritt brauchen wir Ihre Mithilfe:
Wohnen Sie zwischen Frankfurt West und Bad Vilbel? ... Oder sind Sie mit der Bahn zwischen Bad Vilbel und Frankfurt-West unterwegs? Dann achten Sie bitte auf Rodungsarbeiten:
- Filmen oder Fotografieren Sie die Rodungsarbeiten
- Fotografieren Sie insbesondere auch die zugehörigen Fahrzeuge, die Firmen-Aufschrift und - Fahrzeugkennzeichen
- Filmen oder Fotografieren Sie auch bereits gefällte Bäume. Insbesondere Astlöcher und
Höhlen sollten Sie dokumentieren.
- Achten Sie auf Strecken-Sicherungsposten, DB-Fahrzeuge
- Halten Sie in einer Kurzbeschreibung fest, wann und wo Sie die Aufnahmen gemacht haben
... und benachrichtigen Sie umgehend Bahnane


 

Der Schwindel rund um den sogenannten "Ausbau der S6"

mehr erfahren ....


 
Klage gegen Planänderungsbeschluss 

Das EisenbahnBundesAmt erließ im Oktober 2015 den sog. Planänderungsbeschluss, mit dem das Gutachten der Bahn ohne Änderungen genehmigt werden sollte. Dagegen wurde jetzt am 30.11.2015 Klage vor dem VGH in Kassel eingereicht. Bemerkenswert ist, dass entgegen den Aussagen von Bahn und einigen Politikern der Ausbau bis zu einem abschließenden Urteil nun erstmal auf Eis liegt, denn die Klage hat nach Auffassung von Rechtsanwalt Baumann aufschiebende Wirkung. mehr...



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Unwirtschaftlichkeit erwiesen

 

Vier Gleise für die S6 - wir halten das schon lange für ein Märchen. Das Projekt ist zu teuer, um wahr werden zu dürfen. Lange war die Nutzen-Kosten-Analyse geheime Verschlusssache. Doch die Herausgabe konnte Bahnane auf dem Klagewege erreichen. Der offiziell errechnete Nutzen-Kosten-Koeffizient (NKK) von 1,08 ist sehr gering Verkehrsvorhaben liegen in der Regel bei über 3. Zudem kommt er durch veraltete Annahmen zustande. Mit realistischen Werten und gestiegenen Kosten gerechnet dürften die Baukosten allein für den Abschnitt Frankfurt West bis Bad Vilbel 323 Mio Euro betragen. Es errechnet sich ein NKK von ca. 0,7 und somit wäre der Ausbau gesetzeswidrig, denn: Vorhaben mit einem Koeffizienten kleiner 1,0 stellen einen klaren Verstoß gegen die Bundes- und Landeshaushaltsordnungen dar.

Doch ist der Ausbau damit vom Tisch? Keineswegs. Denn erstens müsste die Landesregierung bzw. der Landesrechnungshof den NKK offiziell aktualisieren, und zweitens: Zahlen sind manipulierbar!

Bahnane informiert das Regierungspräsidium Darmstadt sowie den Landesrechnungshof über die eigenen Berechnungen und wird auffordern, den Finanzierungsvertrag zu überprüfen.



 
 
 
   http://stephanmartin.jimdo.com/   


 

Unter dem Deckmantel eines S-Bahn-Projektes plant die Bahn unter Einsatz von Nahverkehrsgeldern den Bau einer Güterzugstrecke durch die Wetterau und die Stadt Frankfurt. Im Ergebnis werden bis zu 200 Güterzüge Tag und Nacht durch dichtbesiedelte Gebiete fahren. Die S-Bahn wird bei unveränderter Zug und Wagenanzahl im optimalsten Fall gelegentlich einige Minuten schneller sein - das Ganze für schlappe 600 Millionen Euro...

In diesem Jahr findet erstmals auch öffentlich eine Diskussion statt, die wir uns seit Jahren wünschen:

Welche Alternativen gibt es, um die erforderliche Erhöhung der Kapazitäten für Güter- und Personenverkehr zu ermöglichen?

In Südhessen fordert die Politik inklusive Hessens Verkehrsminister Al Wazir einen Ausbau entlang der A67 / A5. Mit der Fortsetzung dieser Strecke nach Norden entlang der A5 Richtung Gießen wären alle Probleme rund um die Main-Weser-Bahn mit einem Schlag gelöst: durch den Wegfall des Güter- und Fernverkehrs könnte die S6 auch ohne Ausbau im vieldiskutierten verbesserten Takt fahren. Und den Gemeinden stünden 600 Millionen gesparte Steuergelder für die Investition in echte Nahverkehrsprojekte zur Verfügung.



Main-Weser-Bahn:

 

Unwirtschaftlichkeit erwiesen

 

Vier Gleise für die S6 - wir halten das schon lange für ein Märchen. Das Projekt ist zu teuer, um wahr werden zu dürfen. Lange war die Nutzen-Kosten-Analyse geheime Verschlusssache. Doch die Herausgabe konnte Bahnane auf dem Klagewege erreichen. Der offiziell errechnete Nutzen-Kosten-Koeffizient (NKK) von 1,08 ist sehr gering Verkehrsvorhaben liegen in der Regel bei über 3. Zudem kommt er durch veraltete Annahmen zustande. Mit realistischen Werten und gestiegenen Kosten gerechnet dürften die Baukosten allein für den Abschnitt Frankfurt West bis Bad Vilbel 323 Mio Euro betragen. Es errechnet sich ein NKK von ca. 0,7 und somit wäre der Ausbau gesetzeswidrig, denn: Vorhaben mit einem Koeffizienten kleiner 1,0 stellen einen klaren Verstoß gegen die Bundes- und Landeshaushaltsordnungen dar.

Doch ist der Ausbau damit vom Tisch? Keineswegs. Denn erstens müsste die Landesregierung bzw. der Landesrechnungshof den NKK offiziell aktualisieren, und zweitens: Zahlen sind manipulierbar!

Bahnane informiert das Regierungspräsidium Darmstadt sowie den Landesrechnungshof über die eigenen Berechnungen und wird auffordern, den Finanzierungsvertrag zu überprüfen.





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